Nachrichtenstress – Warum dieser Politik-Podcast entschleunigt

Shownotes

Bevor die Hosts vom Politik-Podcast „Lage der Nation“ ein Thema in ihren Podcast aufnehmen, muss ein wichtiger Punkt erfüllt sein: Sie wollen bis ins Letzte verstanden haben, worüber sie reden. Eigentlich sollte das ja für alle Journalist:innen gelten. Aber in der schnellen, tagesaktuellen Berichterstattung ist das oft gar nicht möglich.

Philip Banse hat das als Hauptstadt-Korrespondent im Deutschlandradio selbst erlebt. Vor zehn Jahren hat er deswegen mit der „Lage der Nation“ einen eigenen Politik-Podcast gegründet, zusammen mit dem promovierten Juristen Ulf Buermeyer. Jede Woche reden die beiden anderthalb bis zwei Stunden über aktuelle politische Themen – genug Zeit, um auch mal eine halbe Stunde lang einen einzigen Gesetzesentwurf zu analysieren.

Diese Liebe zu komplexen Details trifft einen Nerv: „Die Lage“ gehört zu den beliebtesten Politik-Podcasts in Deutschland und füllt bei Live-Shows große Hallen. Der Podcast kommt laut Machern auf bis zu zwei Millionen Downloads pro Monat. Er finanziert sich über Werbung, Spenden, Mitgliedschaften und Live-Veranstaltungen.

Themen zu ordnen und zu verstehen, helfe ihm dabei, mit den vielen negativen Meldungen und Krisen in der Welt umzugehen, sagt Philip Banse. Ihr Podcast sei „Gesprächstherapie“ – auch für die Hörerinnen und Hörer.

Gast & Host

Philip Banse ist Journalist und war viele Jahre Reporter im Hauptstadtstudio des Deutschlandradios. Er hat Geschichte, Politik und Russisch in Hamburg studiert. Schon 2005 startete er mit Freunden den Podcast „Küchenstudio“ und gründete später ein eigenes Podcast-Label. Thematisch beschäftigt Philip sich vor allem mit den Auswirkungen der Digitalisierung, kümmert sich aber auch um Umwelt- und Bildungsthemen.

Annika Schneider ist Redakteurin bei Übermedien und überzeugte Optimistin. Das Radiomachen und Podcasten hat sie als Moderatorin, Autorin und Planerin beim Deutschlandfunk gelernt.

Feedback und Hinweise jederzeit gerne an annika@uebermedien.de oder über Instagram, BlueSky oder Mastodon.

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Redaktionelle Abnahme: Lisa Kräher, Musik: Alexander Graf

Transkript anzeigen

00:00:00: Bist du Optimist aus Überzeugung oder musst du dich anstrengen, optimistisch zu sein?

00:00:04: Ich würde sagen weder noch.

00:00:06: Ich habe das fastes Gefühl, dass es so genetisch ist, dass man immer ein bisschen nach vorne guckt und immer so Potenziale sieht – was das ich?

00:00:16: öffentlich-rechtlicher Rundfunk.

00:00:18: Ist schon ein geiles System!

00:00:20: Aber ich hab da jetzt ca.

00:00:24: Mir das schon vorstellen, wie man das noch besser machen kann.

00:00:27: Und auch was ist ich von unserem Land hier?

00:00:29: Kannst ja auch nehmen so, wo mit wir uns jeden Tag beschäftigen ist.

00:00:34: Ja da ist einiges im Argen und es ist jetzt nicht alles schlecht aber was hier ginge wenn man das mal hinkriegt die richtigen Hebel umzulegen also der wird ja mehr schwindelig.

00:00:49: Ich bin Annika und ich lade mir in diesen Podcast Menschen ein, die was richtig Gutes auf die Beine stellen.

00:00:55: Für bessere Medien, für besseren Journalismus – am Ende für uns alle!

00:00:59: Mein Gast heute ist Philipp Bannse.

00:01:02: Er gehörte zu den ersten Podcastern in Deutschland und vor zehn Jahren hat er einen der erfolgreichsten Politik-Podcasts mit erfunden….

00:01:10: Die Lage der Nation.

00:01:12: vielleicht kennt ihr den ja?

00:01:14: Er redet darin einmal die Woche mit seinem Podcast-Partner Ulf Burmaier, einem promovierten Juristen.

00:01:19: Es geht um politische Reformen, die Energiewende, Außenpolitik – also jede Woche so eine Handvoll Themen, die aber ziemlich ausführlich!

00:01:28: Die Folgen sind immer so anderthalb bis zwei Stunden lang... Das Konzept ist irre erfolgreich, anscheinend haben viele Menschen keine Lust mehr drauf, Tag und Nacht zugeworfen zu werden mit Nachrichten und Updates und Posts.

00:01:41: Sondern lassen sich Themen lieber in Ruhe erklären!

00:01:44: Die Folgen von Lage der Nation kommen jeden Monat so auf.

00:01:47: anderthalb bis zwei Millionen Downloads hat mir Philipp gesagt – und die Lage, wie Fans den Podcast nennen, ist weit oben in den Podcastscharts….

00:01:57: Ich möchte in dieser Folge herausfinden, warum zwei Männer die sich einfach fundiert und detailliert über Politik unterhalten damit so gut ankommen.

00:02:05: Ein Grund dafür ist dass Philipp seinen Podcast auch als Gesprächstherapie versteht also eine Strategie in Krisenzeiten besser klarzukommen.

00:02:15: Ich bin Annika Schneider, Redakteurin beim Online-Magazin Übermedien.

00:02:19: Ich bin überzeugte Optimistin und deswegen ist das hier nice und nötig!

00:02:24: Der Podcast für gute Ideen von Übermedia.

00:02:27: Zwei meiner besten Freunden sind Ärzte.

00:02:32: Und immer wenn ich mit denen über irgendwas rede was gerade passiert ist oder Politik oder Weltgeschehen oder so... ...und die erzählen was sie so darüber mitgekriegt haben dann sagen die immer habe ich in der Lage gehört.

00:02:43: Also Tagesschau hört man irgendwie selten oder Insta ist es immer die Lage, also die Lage der Nation euer Podcast und ich hab dann mal nachgefragt weil sich das als Medienjournalistin spannend fand und es kam raus dass euer podcast eigentlich fast Hauptnachrichtenquelle für die ist, also eins der zentralen Mittel wie die an Infos kommen.

00:03:02: und netterweise hat meine Freundin, die ihn mir das dann auch nochmal in ihr Handy gequatscht warum sie euch gerne hört?

00:03:09: Ich spiele das mal kurz ab.

00:03:11: Ich bin Mutter von einem kleinen Kind und gerade in einer relativ dressigen Lebenssituation mit Arbeit, eben kleinem Kind.

00:03:21: Dinge zu lesen ist im meinem Alltag tatsächlich deutlich schwieriger also deswegen einfach nur durch irgendwelche Nachrichten durchzuscrollen da bleibt bei mir sehr viel weniger Hängen.

00:03:34: Ich höre die Lage gerne, weil ich einmal pro Woche gut aufbereitet mit genügend Hintergrundinformationen das einmal eben mehr anhören kann und danach wirklich das Gefühl habe jetzt bin ich wieder so einigermaßen zumindestens auf dem neuesten Stand was in der Welt passiert ist.

00:03:53: Ja also erstmal Grüße raus gehen an Inni.

00:03:56: vielen Dank für die Blumen.

00:03:59: Ich muss ganz ehrlich sagen, auch so medienteoretisch will ich das jetzt nicht so wahnsinnig überraschend.

00:04:06: Ich finde Wochenzeitung gibt es ja nun aus dem Grund auch schon länger, seit so was gedruckt ist.

00:04:12: Aus dem Grund weil die Leute halt unter Umständen jeden Tag so auch früher vor Internetseiten schon irgendwelche Headlines gelesen haben und Tageszeitung mal überflogen haben aber dann irgendwie so einmal in einer Woche das Wichtigste dann zusammengefasst im Rahmen gesetzt sehen wollten und so.

00:04:27: Das ist ja das Erfolgsrezept von Zeit- und Spiegel etc.

00:04:30: immer schon gewesen Und ich glaube wir machen es einfach fürs Radio.

00:04:34: Ihr macht das jetzt seit zehn Jahren.

00:04:36: Und ihr habt angefangen, Ulf Bohrmeier und du mit der Idee einmal die Woche euch über politische Themen zu unterhalten – mit journalistischem Anspruch!

00:04:43: Also Fakten gecheckt, recherchiert...

00:04:46: Hättet ... Sorgfaltspflicht und so?

00:04:47: Genau,

00:04:47: hättet ihr damals euch vorstellen können dass es so eine Rolle spielen kann für Leute was ihr macht?

00:04:53: Also vorstellen können ist ja ein bisschen hypothetisch.

00:04:57: haben wir uns das vorgestellt?

00:04:59: so sicher nicht ne.

00:05:01: also ich Hat immer schon so natürlich ein ganz gutes Gefühl zur Idee, ne?

00:05:07: Weil ich immer so dachte Ja also in Amerika funktioniert das ja.

00:05:11: Ich habe vielermals amerikanische Politik-Podcast gehört und Und ich hab gesagt okay so viel habe ich nie über amerikanischer politik gelesen wie ich da erfahre in diesen Podcast So und Da bin ich davon gibt es doch keinen Grund warum das nicht in Deutschland irgendwie auch irgendwie funktionieren sollte.

00:05:29: Und diese Idee, ich habe zwanzig Jahre im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gearbeitet beim Deutschlandfunk, Deutschlandradio und die Qualitäten da kennengelernt, man kann frei arbeiten

00:05:40: usw.,

00:05:44: Möglichkeiten, die das öffentliche Radio bietet.

00:05:47: Gleichzeitig aber eben auch die Limitierung erfahren, die naturgemäß so ein Medium innewohnen ist.

00:05:53: eine Behörde hat irgendwie live Charakter in erster Linie Zeitbegrenzung und so weiter und sofort.

00:05:59: gleichzeitig hat er etwas als weiter aus dem Podcast gemacht Und die Vorteile dieses mediums erfahren unbeschränkt keine zeitbegrenzungen total freier Format war super viel eigene Kontrolle etc.

00:06:09: Aber es war halt nicht journalistisch.

00:06:11: Das war eher so ein bisschen ja weiß ich nicht Entertaining, wir laufen da mit dem Küchenradio-Team durch die Stadt und gucken was passiert.

00:06:18: Und ich dachte man muss noch irgendwie zusammenbringen können.

00:06:20: und dann fußend auf diesem Vorbild in den USA dachte ich also es lohnt sich auf jeden Fall mal das zu probieren und habe das ja auch an verschiedenen Arten so probiert.

00:06:30: aber erst mit Ulf hat das halt wirklich funktioniert so auf ganz vielen Ebenen so.

00:06:36: und als Ulf dann gesagt hat okay lass uns das versuchen hab ich auch gesagt ja aber wir müssen schon klar sein dass braucht ein bisschen Wir müssen das wöchentlich machen und wir müssen so ein bisschen Atem haben, um zu sehen ob da eine Kurve nach oben geht.

00:06:51: Und ich glaube diese Kurve geht nach oben?

00:06:53: Das haben wir ein bisschen schneller gesehen als ich erwartet hätte.

00:06:56: Ulvara ist ein bisschen optimistischer am Anfang aber ich hatte im Hauptstück gedacht na das kann schon auch ein bisschen dauern.

00:07:01: Aber ja, da ging dann deutlich die Daune aus nach oben gesehen.

00:07:05: okay dass scheint irgendwie Leute zu interessieren.

00:07:09: Konkret nachzufragen.

00:07:10: Das heißt, ihr habt schon irgendwie auch den Anspruch gehabt was zu liefern?

00:07:15: Was für Leute auch andere Medien ersetzt?

00:07:18: Ja also ersetzen das war nicht unser Anspruch und das glaube ich kann ich auch sagen es war nicht unsere Anprüf wir werden jetzt das und das ersetzen sondern Wir dachten können irgendwie etwas dazu beitragen.

00:07:30: wir können irgendwie ein paar Sachen erklären die wir vielleicht selber nicht verstehen.

00:07:36: Wenn wir das nicht verstehen, gibt es vielleicht auch andere Leute, die das nicht verstehen.

00:07:40: Vielleicht hilft denen das weiter so?

00:07:43: Das war eher das Ding.

00:07:44: Wir haben das gemeinsam, dass wir beide lange beim Deutschlandfunk gearbeitet haben.

00:07:48: Du noch ein gutes Stück länger als ich.

00:07:50: Ich war da sechs Jahre, aber auch ein paar Jahre und du warst im Hauptstadtstudio, die längste Zeit und auf jeden Fall am Schluss.

00:07:58: Die Hauptstadtreporter kennen mich als die, anruft, weil irgendwo was los ist und dann muss es in Zweifel fünf Stunden später auf Sendung gehen.

00:08:06: Man braucht vielleicht schon eine Einordnung.

00:08:09: Also super kurze Zeit um sich mit dem Thema zu beschäftigen sehr viele Themen parallel und dann auch immer kurz Zeit um irgendwas zu erklären.

00:08:16: drei Minuten vier Minuten vielleicht mal sechs Minuten irgendwie so ein Gespräch zu führen oder einen Beitrag zu machen.

00:08:23: Insofern die Art wie du an Themen rangehst hat sich durch die Lage dann ja irgendwie um dreihundertsechzig Grad gedreht, oder?

00:08:31: Jetzt hast du eine ganze Woche Zeit und kannst eine halbe Stunde über irgendwelche Reformvorschläge reden.

00:08:36: Richtig!

00:08:37: Ich weiß aber nicht ob sich die Art gedrehte hat also sondern eher sagen wir der Topf der Zufüllnis ist größer geworden.

00:08:48: Also es war ja auch im Hauptstadtstudio wenn dann ein Anruf kam oder was man in einer Pressekonferenz und das da eine halb Stunde Zeit gehabt irgendwie dreieinhalb Minuten Beitrag zu machen.

00:09:00: Klar, das war so ein bisschen Hauptsache.

00:09:02: Da läuft was und es ist nicht falsch.

00:09:06: Das

00:09:07: ist aber sehr fast eine Basalleranspruch für schon

00:09:10: alles.

00:09:10: Ja genau!

00:09:11: Ist das jetzt hundert oder fünfhundert?

00:09:13: Du hast dann einfach keine Zeit mehr dafür gehabt um das irgendwie zu machen.

00:09:16: also musstest du dir irgendeine Formulierung einfallen lassen die halt so windelweich und ungefähr ist Dass sie noch stimmt.

00:09:23: Und dann kam keine Zahl vor.

00:09:24: im Zweifelsfall?

00:09:25: Ja,

00:09:25: und dann kamen in Zweifel halt keine Zahl.

00:09:27: Weil du einfach in einer halben Stunde dafür keine Zeit hattest das zu checken.

00:09:31: also hast so gesagt viel oder sehr viel, ich weiß nicht irgendwas was halt nicht falsch ist.

00:09:37: Aber schon so ein bisschen die Richtung angibt.

00:09:41: und in der zweiten Kategorie von Beiträgen, die mir Spaß gemacht haben war schon ein bisschen dieses Achso.

00:09:48: is das mit den Fluglotsen?

00:09:50: Wenn es dann irgendwie mal am Fluglotzestreit ging und man hatte so ein bischen Zeit zu recherchieren ah ok aber Das war dann immer so, ich würde mal sagen die erste Stufe der Erkenntnis und die hat aber gereicht um einen interessanten drei Minuten vier Minuten.

00:10:04: Beitrag zu machen.

00:10:05: Und einen richtigen Beitrag, um das nochmal festzuhalten?

00:10:07: Genau wo in Unterstellen niemanden hier falsche Infos oder so.

00:10:10: Nein, nein, nein!

00:10:13: Das ist einfach so.

00:10:14: die Art finde ich wie man damit umgeht.

00:10:16: du hast einfach limitierte Ressourcen und es ist eine Aufgabe innerhalb dieser Grenzen sorgfältig zu arbeiten wie das eben geht.

00:10:26: Wenn die Grenzen manchmal angesichts des Mediums so eng sind, ja dann musst du halt innerhalb dieser Grenzen irgendwas machen was richtig ist oder zumindest nicht falsch.

00:10:36: Oder so ungenau das es eben noch stimmt.

00:10:38: aber man hätte's gern präziser und genau ob es wählt halt die Zeit Die haben wir jetzt.

00:10:44: Und wir haben vor allen Dingen auch die Möglichkeit, eben die nächsten Schritte zu gehen.

00:10:49: Also sozusagen das ist ja interessant und dieser Aspekt ist auch noch interessant und diese Aspekte sind auch noch interessant und können uns die Zeit nehmen und dann auch nochmal schieben.

00:11:00: Manuelt das Gefühl hat so Ja schon gutes Thema eigentlich richtig.

00:11:04: also ich habe das Gefühl so richtig durchdrucken.

00:11:06: hast du das noch nicht gut stimmt mein wegen ist was dran.

00:11:11: also machen wir es diese Woche noch nicht machen wir es nächste Woche.

00:11:15: Das ist so das Ding, dass wir uns einfach mehr Zeit nehmen können und um wirklich Dingen noch tiefer ein bisschen für uns auf den Grund zu gehen sagen okay da gibt's ja auch noch paar Aspekte die wir nehmen mit

00:11:26: rein.

00:11:27: Was heißt denn das konkret?

00:11:29: Heißt man liest auch mal hundertfünfzig Seiten Wahlprogramm komplett oder ein Gesetzesentwurf zur Wehrpflicht zum Beispiel bis ins Letzte

00:11:36: die Zeit?

00:11:37: Ja Also Ulf macht das, also Gesetzentwurfe.

00:11:41: Das ist natürlich Ulfsmitje.

00:11:42: Na klar hat er schon immer den... Also man muss dazu wissen, Ulf hat eine extrem schnelle Auffassungsgabe.

00:11:47: Also, ne?

00:11:50: Ja, Punkt!

00:11:51: Es möchte ich mal so stehen lassen.

00:11:53: Der hat schon eine bemerkenswerte Fähigkeit aus langen Texten sehr schnell das Wichtigste rauszuholen gerade aus juristischen Texten.

00:12:01: Man macht da jetzt ewig und so.

00:12:02: aber Und ja, aber klar.

00:12:05: Ich weiß nicht... ich habe jetzt auch diese Vorschläge von der Gesundheitsreform.

00:12:09: Das waren jetzt vierhundert Seiten, die habe ich jetzt nicht alle gelesen.

00:12:11: Aber ich hab schon sagen wir mal einen langen Nachmittag damit verbracht das zu lesen und da zu gucken und so.

00:12:20: Ja!

00:12:21: Und das macht dann Spaß.

00:12:22: Ich finde, dass sind dann die schönen Momente, wo man nichts anderes zu tun hat sondern sich nur damit beschäftigen kann und denkt ach guck mal, das ist ja interessant.

00:12:30: So was da alles für Luft drin steckt in unserem System?

00:12:33: So, oder ja man kann sich halt mit Leuten telefonieren und die nochmal und den noch mal.

00:12:39: Und immer sortiert es sich da so.

00:12:41: man sitzt dann so da guck mal.

00:12:42: das ist hier aber eine ganz andere Richtung gelaufen als wir das ursprünglich gedacht haben.

00:12:48: Also zum Beispiel hatten wir das jetzt neulich mit dem Honorarkürzungen bei Psychotherapeutin.

00:12:52: Da haben wir erst so gedacht komm dass doch ein easy Ding ist doch völlig klar wie das so läuft und so und hat man mal so rumtelefoniert und diesmal gelesen.

00:13:01: Das ist aber, also wenn wir das machen wollen so wie wir das gerne machen wollen.

00:13:06: So dass das wirklich so facettenreich ist und so dann können wir das jetzt noch nicht machen.

00:13:11: Wir brauchen ein bisschen Zeit!

00:13:13: Ich würde da gern noch mal ein bisschen nachfragen weil was so ein bisschen durchklingt ist ja so dieses Phänomen Kaisers neue Kleider.

00:13:23: manchmal tun Journalistinnen so als hätten sie etwas verstanden?

00:13:27: Und dann wüssten Sie was hinter jedem Fachbegriff steckt Und dann vielleicht haben Sie es ganz bis zum Ende doch nicht verstanden, aber dann fehlt die Zeit.

00:13:35: Man durchdringt nicht immer alles bis zum Letzten?

00:13:38: Nein kann man aber auch nicht und das meine ich... Das gehört zur Ehrlichkeit und zu Transparenz dazu.

00:13:42: deswegen sage ich Nicht falsch So ne so ein drei Minuten Beitrag über Ich weiß nicht Die Honorierung von Ärzten oder was was ich streik über Piloten oder was da halt so hast der Kann nicht dieses Phänomen bis ins letzte ausleuchten.

00:14:04: Der muss den Anspruch haben, den Höhrenden eine grobe Idee davon zu geben.

00:14:12: Was passiert da?

00:14:14: Warum machen die das und wie betrifft mich das?

00:14:17: Und was sind die Einzweil wichtigen Aspekte?

00:14:21: Im Idealfall dass mit einem Satz noch mal oder damit zwei Sätzen nochmal in so größeren Zusammenhang hängen Aber dass man da in dreieinhalb Minuten die Welt erklärt, ist es einfach unrealistisch.

00:14:33: Und deswegen ich bin ja eher überrascht, dass Leute sich bei uns dreizig Minuten zu Krankenhausreformen oder sonst was irgendwie anhören, ne?

00:14:42: Was für ein Radiobeitrag wahnsinnig detailliert ist so aber das interessiert dann die Leute doch und das ist schon nicht ermutigend.

00:14:49: auch by the way.

00:14:50: also Dass es so viele leute gibt, die sich das anhören Das ist ja jetzt bei uns nicht Wahnsinnig entertaining oder lustig eine Witzgeschwänger, dass das mal aus dem Lachen gar nicht mehr rauskommt.

00:15:03: Sondern es sieht ja durchaus auch ein bisschen trist manchmal und die Welt ist so schwierig und kompliziert.

00:15:10: Und trotzdem hören sich das so ein paar Leute an.

00:15:13: Das finde ich eigentlich ermutigend.

00:15:15: Genau also vielleicht an dem Punkt auch nochmal wichtig zu betonen sind natürlich auch verschiedene Mediengattungen.

00:15:19: wenn ich mir jetzt die Informationen am Mittag im Deutschlandfunk anhöre dann erwarte ich was anderes als bei einem Podcast.

00:15:24: aber ich würde trotzdem gerne noch einmal bei den Krankenhausreformen Vorschlägen bleiben, weil du das gerade als Beispiel genannt hast.

00:15:30: Das sind ja sechsundsechzig Reformvorschläge und ihr habt den glaube ich im Podcast ungefähr eine halbe Stunde gewidmet wo ihr wirklich da reingebohrt habt und gesagt habt welche Sparangeld, welche sollen mehr Einnahmen bringen, wem betrifft es Vornachteile, welche Lobbyinteressen usw.

00:15:47: Was ich in vielen anderen Medien gesehen habe – Ich will nicht alle sagen!

00:15:50: Ich hab' nicht alles gesehen aber was ich oft gesehen Weil es eben so schwierig ist, sechsundsechzig Vorschläge in drei Minuten zu bringen oder vielleicht ist das auch unmöglich.

00:16:00: Stattdessen wird dann geredet über ... Das drumrumm die Reaktion darauf wer hat dazu was gesagt?

00:16:08: Wer hat das warum vorgeschlagen und was könnte damit jetzt passieren?

00:16:11: also man redet um die Inhalte drum rum Und da würde ich dann am Ende doch sagen, das ist ein Markel.

00:16:16: Denn wenn mich jetzt irgendwie mit jemandem drüber unterhalten, weil sind die Vorschläge gut oder nicht?

00:16:20: Dann muss ich ja erst mal wissen was drinsteht!

00:16:23: Absolut, absolut.

00:16:24: also mich erinnern diese Beiträge manchmal auch an meine Magisterarbeit.

00:16:28: Hier habe ich geschrieben über die Niederschlagung der demokratischen Aufstände in Tbilisi, also in Georgien und dann hab' ich mir Zeitungsberichte angeguckt aus der Zeit von sowjetischen Zeitungen Und das war wirklich surreal, das war Kafka.

00:16:47: Da wurde dann immer erzählt von irgendwelchen Ereignissen und dass irgendjemand zu irgendwas gesagt hätte... ...und die ihr Eregnisse hätten ja auch was bewirkt!

00:16:58: Und man redete viel über die Erecnisse aber nirgendwo stand was diese Erehnisse eigentlich waren.

00:17:05: Man hat es immer so gedacht habe ich das überlesen?

00:17:07: jetzt sag doch mal was passiert ist?

00:17:10: So und so geht mir das manchmal diesen Berichten.

00:17:14: Das ist verlockend, weil es natürlich viel einfacher ist zu sagen A sagt B sagt C sagt B ist gut, C sagt es schlecht.

00:17:22: A sagt es so naja mal sehen das natürlich viel einfacher als sich jetzt hinzusetzen und dann wirklich auch auszuwählen welche dieser sixen sechzig sind jetzt wirklich relevant?

00:17:32: Was sind die wichtigen so?

00:17:34: Das ist natürlich schmerzervoll.

00:17:36: du wahnsinnig viel weglassen musst.

00:17:37: auch wir haben ja nicht über alle sechsundsechzig.

00:17:40: Ulf hat mir da auch ein paar rausgestrichen und gesagt, du.

00:17:43: Du hättest noch eine halbe Stunde gekonnt oder?

00:17:45: Aber jetzt reicht es!

00:17:47: Das ist jetzt hier... Also nein, ganz im Ernst das zu kleinteilig.

00:17:51: Aber ich entnehm dem ja, dass dir das total Spaß macht, dich da reinzukriegen.

00:17:56: Ja, ich finde das.

00:17:57: Und deswegen sage ich das, wenn wir das manchmal sagen so die Dinge, die wir relevant haben und uns interessieren.

00:18:03: Ist kein Witz oder keinen Schnack oder so sondern das is schon.

00:18:09: Oh, das ist ja interessant!

00:18:11: Und ich habe Ulf auch gesagt.

00:18:12: Ich finde es interessant über so eine ganze Liste von diesen komischen Vorschlägen zu reden weil sie immer ein bisschen so einen Einblick... jeder Vorschlag gibt zum kleinen Einblick in so ein komisches System was wir da haben dieses Gesundheitssystem.

00:18:27: Ach die Ärzte kriegen also Geld dafür dass sie Termine anbieten sollen und das können Sie also neben ihrem Budget abrechnen.

00:18:35: Das wusste ich nicht und es wirkt null Sagen zehn Experten.

00:18:40: Expertin, einstimmig!

00:18:42: Ach so ist interessant von dich.

00:18:44: Ist einfach interessant ob das jetzt gestrichen wird oder nicht.

00:18:47: aber ich fand es interessant und das ist immer bei uns häufig der Impuls.

00:18:52: Oder umgekehrt dass Ulfen mir oder ich im Ulfenthema vorschlage oder ich so sage und sag Ulf Kommon was soll das denn?

00:19:02: Ja, es ist interessant.

00:19:05: Dann interessieren wir in der Sendung, warum das interessant ist und dann kommen wir da schon näher.

00:19:11: Das ist schon sehr geprägt von unseren eigenen Interessen.

00:19:14: Das hat Vorteile, weil das auch so von uns getrieben ist.

00:19:17: Hat natürlich den Nachteil... wir manchmal schon aktiv außerhalb unserer Interessensphäre auch gucken müssen.

00:19:25: Wir können uns für alles Mögliche interessieren, an dem begegnen wir so ein bisschen indem wir halt Leute aus unserem Team, also was das ich wenn mir jetzt Anja Nils beauftragt mal etwas zu Olympia zu machen, die ganze Olympiabewerbung und so ne?

00:19:35: Weil das ja liegt jetzt nicht so bei uns so hautnah drin aber können wir halt jemanden beauftragen ist auch schön und die wird uns das demnächst mal erklären.

00:19:43: Ja du sagst jetzt Interessen geleitet.

00:19:45: von außen wirkt es ehrlich gesagt ein bisschen so als wäre Ich sag jetzt mal, die Medienwelt wäre so ein wildes Meer und dann wird man von links nach rechts geschmissen.

00:19:55: Und jetzt berichten alle wieder über das Thema und dann kommt eine Welle und wieder irgendwie ein ganz anderes Thema... ...und ihr steuert da so euren Dampfer durch.

00:20:03: Sturrisch!

00:20:04: Geradeaus.

00:20:05: Ihr macht regelmäßig Klimawandel auch wenn alle anderen in letzter Zeit Klimawandeln eher haben liegen lassen.

00:20:11: Und habt ja irgendwie schon auch Anbindungen an sehr aktuelle Themen.

00:20:15: also es ist nicht so als würdet ihr euch in irgendwelche Nischen bewegen und abseits des... dem was alle anderen besprechen.

00:20:22: Na ja, es ist halt wir können... Wir haben auch eine relativ lange Sendung und da passt halt auch beides rein.

00:20:27: Also es gibt immer so die Themen an denen man irgendwie nicht vorbei kann.

00:20:32: So hat man das Gefühl wo wir so gefühlt sagen würden also wenn die Leute jetzt das hören und da kommt jetzt weiß ich nicht ungar nicht drin vor nach den Wahlen dann würden diese Leute sagen irgendwas fehlt da.

00:20:45: Das müssen wir einfach machen.

00:20:46: Und dann gibt es immer Themen, wo wir sagen die liegen vielleicht auch mal ein bisschen länger rum so na wo wir dann sagen das ist ein bisschen.

00:20:52: also ich finde schon dass wir extrem nicht schicke demen manchmal drin haben aber sagen dann ja fuck it ist halt interessant wir finden das cool und das ist unser produkt.

00:21:01: deswegen machen wir das weil uns der spaß macht ums damit auseinander zu setzen auch mal wie eine ganze zeit lang so dass man sich so ein bisschen rein arbeitet und gibts halt mal drei vier mal hintereinander irgendwas zu.

00:21:12: ich weiß nicht photovoltaik oder ladestrom oder so weil wir bock hatten uns damit zu befassen oder olf hat sich da reingefräßt und so.

00:21:19: dann gibt es das eben.

00:21:21: das klingt jetzt ein bisschen so als würdet ihr quasi beide mit dem.

00:21:26: Ich weiß gar nicht, ob man es jetzt Redaktionskonferenz nennen kann.

00:21:29: Aber ihr trefft euch und dann sagt ja eine, hey lass mal das machen und pitched ist und überzeugt den anderen oder auf die Weise werft ihr denn eure Vorschläge zusammen?

00:21:36: Richtig!

00:21:37: Genau so ein bisschen ist das so.

00:21:38: also wir haben ja einen Pad.

00:21:39: wie machen das ja mit so einem Google Doc und sagen wir übers Wochenende ist schon so dass jeder zumindest meine Überschrift reinschreibt mit dem Fragezeichen und Frage Zeichen heißt dann müssen wir nicht machen aber sollten wir mal drüber reden So, dass wir das einfach nicht vergessen.

00:21:57: Und dann telefonieren wir am Montag und sagen so okay also was müssen wir jetzt an Mittwoch machen?

00:22:03: Was können wir uns jetzt mal reinhängen?

00:22:04: Was werden wir nicht schieben können?

00:22:06: Wo lohnt es sich jetzt mal Arbeit reinzustecken?

00:22:08: So gehen wir da drüber und dann sagt Ulf man ja ich habe noch ein anderes Thema wollte ich dir mal vorschlagen.

00:22:12: Was denkst du dazu?

00:22:13: Ist dann irgendso ein Thema was so ein bisschen zeitlos ist, was Ulf dann irgendwie interessiert?

00:22:17: aus denen um den Gründen Und jetzt denkt er so, ja und so kann man aber zähme.

00:22:21: Warum soll das interessant sein?

00:22:22: Ja so und so und auch so.

00:22:24: Ich finde gut, kann man machen und vielleicht nicht diese Woche sondern nächste Woche und so.

00:22:28: So reden wir dann darüber und da streiten wir uns natürlich auch manchmal.

00:22:32: Da hat mir schon viel zu oft und wir haben immer dieses Thema und ist nicht schon wieder Ja, aber so ist das halt.

00:22:40: Verrätst du das?

00:22:40: Welche Themen das sind für die du streichest und für

00:22:45: die Ulfstreilern her?

00:22:45: Das sind Redaktionsentsprache.

00:22:48: Betriebsgeheimnis nicht!

00:22:50: Jeder hat seine Interessen und die ihm natürlich besonders am Herzen liegen und ihr für besonders wichtig hält.

00:22:58: Mit eurem Anspruch dass dann auch... wirklich selber zu verstehen, bevor ihr darüber im Podcast redet.

00:23:04: Könnte ich mir vorstellen kommt es dann aber auch mal vor dass man so Themen hat auf die man gar nicht so viel Lust hat und da muss man sich trotzdem rein bohren?

00:23:13: Ja und da nehmen wir uns den Luxus manchmal zu sagen okay dann haben wir eben keinen Bock drauf Dann findet das hier einfach nicht statt.

00:23:21: Wir können nicht alles machen, wie Vollständigkeit wird es nie geben bei uns?

00:23:26: Es werden immer Sachen fehlen!

00:23:28: Es gibt immer Themen wo die Leute sagen aber warum habt ihr denn hier nicht und ihr müsstet dringend mal darüber?

00:23:33: Und ja manchmal machen wir das dann.

00:23:35: Aber das ist einfach ein Fakt des Lebens dass wir das nicht komplett machen.

00:23:40: und wenn wir beide keine Lust drauf haben auch nachdem wir da zehn Minuten drüber geredet haben Ja da findet das halt nicht statt, dann ist das nichts für uns.

00:23:48: Ich würde noch mal gerne zurückgehen zu eurem Anspruch, Sachen auch mit Zeit und ausführlich und in die Tiefe zu erklären.

00:23:55: Und vielleicht auch inhaltlicher als das andere können.

00:23:59: Weil das führt ja auch zum Effekt bei den Leuten, die euch zuhören – das hat mir Inni auch gesagt -, dass man das Gefühl hat ich verstehe Sachen besser?

00:24:11: Dann kann ich damit auch besser umgehen!

00:24:14: Also es interlässt einem mit weniger Ohnmacht.

00:24:18: Dieses Ohnmaßgefühl entsteht ja manchmal, ich kenne das zum Beispiel jetzt bei der Iran-Berichterstattung.

00:24:23: A natürlich den ganzen Schrott, den Trump so von sich gibt und die ganze Zeit in die Welt dondert.

00:24:28: aber dann gibts ja auch Wasserstandsmeldungen aus der Krisenregion selbst wo ich dann, ich kann da nie Stadt nicht sofort einordnen, ich kenn vielleicht Akteure nicht und am Ende weiß ich einfach gar nicht mehr.

00:24:42: Und ich glaub, dass diese Art so was aufzubohren.

00:24:45: Ich glaube, Ulf hat das in einem anderen Podcast einmal Coping-Strategie genannt.

00:24:50: Also auch eine Art mit dem Weltgeschehen umzugehen?

00:24:54: Ja, du kannst doch sagen es ist Gesprächstherapie!

00:24:56: Das hat's auf jeden Fall und das ist ja auch kein... ...ich finde wenn man ein bisschen darüber nachdenkt besonders überraschender Effekt Wenn in deinem Leben, in dein privaten oder öffentlichen Leben Chaos herrscht.

00:25:08: Unordnung So ne Du kannst Ursache und Wirkung nicht mehr zu beordnen.

00:25:14: Du weißt nicht, was wichtig und was unwichtig ist?

00:25:17: Dann trägt das nicht dazu bei dass du das Gefühl hast von Kontrolle und Sicherheit und Berechenbarkeit Und da gehen halt Leute sehr unterschiedlich mit um mit diesem Gefühl.

00:25:27: aber dieses Gefühl glaube ich kennen alle und einige können mit Unordnung und Chaos ein bisschen besser umgehen anderen ein bisschen schlechter.

00:25:36: Aber Ich Glaube schon Dass viele sich wohler fühlen, wenn sie so ein bisschen Ordnung haben.

00:25:45: Und dass dieser Prozess des Ordnens – also wir beim Sprechen und beim Recherchieren und die Leute beim Hören im besten Fall – das der dazu beiträgt, dass es so eine Entspannung gibt.

00:25:59: So na ah ok jetzt habe ich wenigstens ein bisschen verstanden.

00:26:02: Das macht die Welt noch nicht besser aber ich fühle mich komplett ausgeliefert, komplett kontrolllos, komplett im Chaos versinkend.

00:26:13: Dass das eine gute Methode ist und so mit dieser jakaotischen Welt umzugehen, glaube ich... ...ist klar!

00:26:21: So wundert mich nicht und kann ich auch nur jedem empfehlen.

00:26:24: Es ist auch beim Live-Show immer die Frage, was empfehlt ihr denn, in diesen schlechten Welten um zu gehen?

00:26:29: Dann sagen wir ja auch immer Ja dann unterhaltet euch, müsst ihr nicht gleich ein Podcast machen.

00:26:34: aber dieses Und sagst du zu Bücherkreisen, Leute lesen zusammen Bücher.

00:26:38: Warum geht man nicht auch zusammen?

00:26:40: Irgendwie setzt sich hin und versucht mal zu verstehen.

00:26:44: Warum ist das so?

00:26:44: Warum ist es so?

00:26:48: Das zu teilen mit anderen und seinen unbehagelsen Machen wird Ulf und ich auch.

00:26:54: Wir sind ja auch oft hier und sagen irgendwie Gezort Kacke!

00:26:56: Ich kann diesen Mann zum Scheiß nicht mehr sehen macht mich fertig So, es macht mich einfach fettig.

00:27:02: Wie die nicht aus dem Quark kommen und so und sagen ja das stimmt dann teilt man das ein bisschen und dann sagt man cool das könnte mir doch mal zum Thema machen oder so und sagt man gut dann wenigstens haben wir jetzt einen Thema.

00:27:13: Naja das klingt jetzt bei dir als wäre das total logisch und als wüssten das auch alle.

00:27:17: aber wenn man in Redaktionen guckt dann ist bei denen oft... Also A, beschweren sich viele über diese umgreifende Nachrichtenmüdigkeit die du jetzt auch angesprochen hast.

00:27:27: Leute schalten nicht mehr ein oder schalten zwischendurch ab.

00:27:29: aber man denkt ja auch B dass irgendwie Journalismus besser ist wenn er schneller und mehr ist.

00:27:36: also ich muss immer schnell sein und dann muss ich immer noch noch mehr nachrichten.

00:27:39: also die Masse an Content quasi macht meine Qualität aus.

00:27:44: Und wenn wenn ich jetzt das höre was du sagst und wo glaube ich auch viele leute die Medien nutzen zustimmen würden Ist es das gar nicht, was ich brauche?

00:27:52: Sondern das führt eher dazu, dass sich abschaltet.

00:27:54: Weil es noch mehr ist und zu viel und zu kleinteilig...

00:27:58: Also mich macht das komplett wuschig!

00:28:03: Wenn du auf Social Media bombardiert wirst mit Und ich hab auch wenig Notifications auf meinem Handy und so.

00:28:11: Ich würde mal sagen, ich habe das ziemlich runter gefiltert.

00:28:18: mich benachrichtigt und so.

00:28:24: Mir ist es eher das Ding, man will schon die wichtigen großen Sachen mitkriegen, dass sie stattfinden?

00:28:29: Und dann entscheidet man sich okay, das machen wir jetzt in der Lage.

00:28:31: also Jetzt kümmere ich mich um dieses Thema.

00:28:35: da grabe ich mich jetzt mal rein.

00:28:40: Ja was weiß ich?

00:28:42: oft schon fragt man so perplexity was sind denn so die entscheidenden Quellen zu diesem Thema.

00:28:48: Und es erstaunlich, was daraus kommt!

00:28:50: Das ist viel besser als googeln in ganz

00:28:52: vielen Fällen.

00:28:52: Genau, also Perplexity-KI für alle, die's nicht wissen?

00:28:54: Ja

00:28:55: genau so eine KI Suchmaschine.

00:28:57: Da gehts ja nicht darum wie ich kopiere mir das, was Perplexities sagt sondern ich will einfach die Quellen haben.

00:29:02: Was sind die entscheidenen Artikel, entscheidende Studien und entscheidend Blablabla zu diesem thema.

00:29:08: Dann kriegt man sehr schnell einen sehr fundierten Überblick darüber ohne dass ich die ganze Zeit diesen komplett Wahnsinn auf irgendwelchen Social Media Kanälen dazu mitnehme.

00:29:21: Natürlich ist das alles Vorteile und so, aber ich würde sagen ... Die Nebenwirkungen sind schon erheblich!

00:29:28: Und man muss schon sehr genau aufpassen, braucht man das wirklich gerade für Leute, die sich nicht professionell damit beschäftigen?

00:29:34: So, gerade die jetzt wirklich sagen ich habe hier mein Leben ja.

00:29:37: Ich will so ein bisschen auf dem laufenden bleiben aber da würde ich schon echt dafür plädieren wirklich Das sehr runterzufahren, weil er das ja komplett irre macht.

00:29:47: Immer nur diese Headlines hat eine mit dem anderen nichts zu tun und das trägt schon sehr zu diesem Gefühl von Chaos.

00:29:54: hier passiert irgendwas, hier wieder was hochgegangen da wieder etwas gescheitert Hier wieder irgendein Rekordsommer da so und glaube ich das trägts schon sehr dazu beizu diesem Gefühl Alter!

00:30:04: Was passiert denn hier?

00:30:06: So

00:30:08: Aber das klingt so logisch und trotzdem habe ich das Gefühl, dass es irgendwie im Journalismus noch nicht flächendeckend angekommen ist.

00:30:17: Gäbs dann auch ein bisschen mehr was andere Redaktionen, die für vier Themen nicht zwei Stunden Zeit haben, doch noch etwas mehr daraus mitnehmen könnten?

00:30:27: Also das eine, was wir sicherlich gelernt haben, unterschätzt nicht wie sehr die Leute komplexe Sachen Gut erklärt gut hier.

00:30:39: Wie viele Leute es gibt, die total dankbar sind?

00:30:43: Wenn sich mal jemand ein bisschen Zeit nimmt und ihn und sei es ein bisschen länglich Dinge mal erklärt so nicht von oben aber auch nicht zu flach und zu weiß zu oberflächlich Und die leute für dumme verkaufen sondern man darf den schon was zumuten.

00:31:06: Das darf man nicht unterschätzen.

00:31:11: Wie gesagt, die Lage hört weiß dass wir da manchmal wirklich sehr viel Zeit in wirklich detaillierte Sachen reinstecken und die Leute hören es trotzdem zu hunderttausenden.

00:31:20: Und das ist so.

00:31:21: das eine Ding wo ich die Kollegen ermutigen will traut den Leuten was zu

00:31:30: Ist immer die Gefahr, wenn man A und B sagt.

00:31:33: Ja naja das andere ich überlege natürlich ne?

00:31:35: Das eine ist vielleicht auch so ein bisschen die Person dahinter transparent machen also... Ich glaube es ist auch eine Binse dass Journalisten und Journalistinnen auch Menschen sind mit ihren eigenen Wertevorstellungen, mit ihren eigenen Wertehierarchien.

00:31:56: Ist Ihnen Sicherheit besonders wichtig?

00:31:58: Ist Ihnen Offenheit besonders

00:32:00: wichtig?!

00:32:00: Ist Ihnen Fortschritt besonders wichtig!

00:32:04: Ist Ihnen vielleicht die Bewahrung bestimmter Zustände um... besonders wichtig.

00:32:13: Das schwingt einfach bei allem mit, was wir als Journalisten und Journalistinnen so machen und es ist eine Gratwanderung zwischen einem agitatorischen Stil das allen anderen Leuten überzubraten und zu wollen dass die auch so sind.

00:32:31: aber es hilft glaube ich auch manchmal ein bisschen Transparenz zu machen woher man so kommt.

00:32:37: Also meine journalistische Ausbildung und auch die klassische Schule ist ja, dass man Meinung-und Informationen ganz strikt trennen muss.

00:32:46: Und bei eurem Podcast etappe ich mich dabei, ...dass ich das gut finde, dass ihr beides habt!

00:32:53: Es ist jetzt nicht so, dass Ihr alles wild durcheinander schmeißt, es ist ja schon deutlich, jetzt erklären wir euch wie Sachen sind... ...und dann erklären wir Euch, wie wir das finden.

00:33:01: Aber manchmal vermischte sich auch ein bisschen, ehrlich gesagt.

00:33:05: Total.

00:33:06: Eines der wenigen Formate, wo mich das nicht stört.

00:33:09: Ich weiß gar nicht, woran es liegt vielleicht weil ich natürlich ungefähr weiß, wo ihr steht und wie er auf die Welt blickt, weil ich aber nicht das Gefühl habe, ihr wollt dass ich dann auch dieser Meinung bin sondern ihr macht eure Meinung transparent und ich kann dann auch dagegen sein.

00:33:22: aber ich hab die Argumente gehört.

00:33:24: Ich weiss nicht ob ich's richtig auf den Punkt bringe.

00:33:27: Ja ist natürlich schön, wenn das dir so geht mein Gefühl oder unser Gefühl worüber wir dann auch immer reden.

00:33:33: Wir sind uns dann in bestimmten Dingen schon einig und ich finde wo wir noch besser werden können ist dieser Impuls trotzdem zu sagen ja okay wir beide sind es eigentlich und wir kaufen Argument eins bis fünf ist doch völlig klar.

00:33:48: aber da gibt's natürlich auch noch seriöse andere Leute die auch noch fünf Argumente haben die anders argumentieren.

00:33:56: Also natürlich haben wir das schon oft drin und ignorieren das auch nicht, aber da würde ich denken.

00:34:02: Da ist noch Luft nach oben dass wir diese Argumente die wo wir uns schon klar entschieden haben welche argumenten wir kaufen Dass wir die jeweils anderen argumente einfach noch den noch mehr Platz geben und auch noch ein bisschen wertfreier sie präsentieren.

00:34:23: Und nicht schon so sagen, ja ist da völlig klar.

00:34:25: also xy sagt jetzt aber das hat ja überhaupt keinen taug.

00:34:30: Also dass man das schon so... ich will nicht sagen, dass es immer schief geht, ich will auch nicht sagen wir sind perfekt sondern das ist eine Baustelle wo wir auch intern mal drüber reden uns amahnen müssen und sagen okay gut machen wir so glaube ich ist auch richtig.

00:34:43: aber dann gibt's eben die andere und die müssen auch rein.

00:34:45: Und da gibt es dann auch keine Debatte darüber, wo.

00:34:47: Ultern sagt auf keinen Fall.

00:34:48: Sondern das ist eher so und er mahnt mich dann auch und ja richtig okay gut.

00:34:54: Aber manchmal kommt es einfach ein bisschen zu kurz.

00:34:58: vergessen wir das oder nehmen es nicht ernst genug?

00:35:03: Ja um vielleicht den Strauß am Ende zusammenzubinden dieser Mut zur Komplexität, für den du jetzt auch plädiert hast bei Journalisten.

00:35:15: Der ist ja letztendlich das was unsere Branche überhaupt notwendig macht.

00:35:20: Also wenn wir das nicht machen für Leute Sachen durchackern verstehen und verständlich erklären in allen Facetten dann braucht man uns glaube ich irgendwann nicht mehr.

00:35:30: Glaube ich halt auch!

00:35:32: Denn zum Beispiel habe ich das denn neulich gedacht.

00:35:36: Irgendwann kann ich jetzt gerade keinen in die Pfannehauen laden, weil mir der Name nicht einfällt.

00:35:39: Aber es gab eine Person, wo ich dachte ... war irgendwie Wissenschaftler-Wissenschaftlerin oder so?

00:35:45: Ich dachte, es gibt doch niemand auf der Welt, der so tief in diesem Thema steckt und du kannst das so beschissen erklären, dass gibts doch gar nicht!

00:35:56: Wo ich dann wieder dachte okay offensichtlich schon.

00:36:00: Und deswegen brauchst du Journalisten, Journalistinnen, die's besser machen die das eben erklären können, so dass es andere gerne hören und gerne verstehen.

00:36:14: Und dabei nicht schummeln?

00:36:16: Und dabei nichts zu einfach machen und irgendwie sich was zusammen lügen und fantasieren und vielleicht und ich könnte mir vorstellen, dass es schon so gewesen ist oder so.

00:36:27: und deswegen würde ich auch sagen diese komplexe Welt da brauchst du Immer Leute, die das einsortieren.

00:36:34: Vor allen Dingen immer Leute, der das unabhängig einsortiert.

00:36:38: Die irgendwie klar machen können.

00:36:40: Wir machen Fehler!

00:36:41: Wir erzählen manchmal Dreck... wir laufen in Sackgassen und wir irren uns.

00:36:45: Aber das passiert immer weil wir zu doof waren, zu faul, zu nachlässig, zu gestresst, zu irgendwas aber nie weil wir gekauft sind, weil wir ein anderes Business noch haben, den wir jetzt irgendwie nicht wehtun wollten oder so.

00:37:05: Und das ist halt mega wichtig!

00:37:07: Ich finde ja wenn ich mich an diese Debatten, die älteren werden sich erinnern... So um die zweitausender anzeigen brechen ein tageszeitung sterben auflagen gehen zurück großes weglagen hat journalist muss noch eine zukunft und so.

00:37:21: Und wir dann so feststellen jetzt ich mein übermedien ist.

00:37:23: so.

00:37:23: ein beispiel gibt ja mittlerweile wirklich viele viele viele andere prospective daily was nicht ergibt mir viel.

00:37:29: unabhängige medienunternehmungen lage sicherlich auch eine viele podcast Ja, die für sich in anspruch nehmen journalismus zu machen und damit Geld zu verdienen ihre Leute einigermaßen vernünftig bezahlen zu können.

00:37:47: Und ich finde, dass es – da haben wir jetzt schon so ein bisschen dran gewöhnt – aber ich finde das ist eine richtig gute Sache!

00:37:53: Das ist ne richtig coole Sache, dass wir jetzt wirklich mittlerweile so viele Mechanismen nochmal auch an Publikum haben.

00:37:59: was weiß?

00:38:00: Ja, das kostet Geld die müssen auch von irgendwas leben und die bereit sind dafür ihre fünf Euro in irgendwelche Hüte zuschmeißen.

00:38:08: So und das find' ich erst nen Fortschritt.

00:38:13: Ja, ich möchte auch konstruktiv enden.

00:38:14: Weil ich stelle am Ende von diesem Podcast immer die Frage nicht aus der Journalistensicht sondern für die Leute, die Medien nutzen irgendein konstruktiver Tipp wie es uns besser geht und in dem Fall bietet sich das jetzt natürlich an dich nach dem Thema Nachrichtenkonsum nochmal zu fragen.

00:38:31: also du hast ein paar Sachen schon gesagt, Nachrichten-Konsum der einen kaputt macht, mit dem was wir jetzt alles besprochen haben.

00:38:39: Wie könnte der aussehen?

00:38:41: Was wäre so dein Heck?

00:38:43: Also ich würde ja wirklich anfangen... einfach mal um den Effekt zu spüren Radikal-Kur also einfach zu sagen Social Media schalte ich ab.

00:38:55: Es gibt ja auf iPhones... Ändert weiß ich nicht Aber auf iPhones gibts hidden Apps Die löscht du nicht.

00:39:02: aber du machst Long Press und sagst hide this app Verstecke diese App.

00:39:05: Und dann verschwindet diese App in einem Folder auf dem iPhone, wo du nur mit Face ID rankommst.

00:39:12: Du kriegst keine Notifications mehr.

00:39:14: Du findest auch eine Ersuche taucht diese App nicht mehr auf sondern du musst explizit ganz ans Ende von deinen Screenscannen und sagen hier das den Ordner will ich öffnen die App will ich öffentlich öffne FaceID und jetzt geht es ja auf.

00:39:25: so da einfach mal Social Media Apps rein zu verbannen und zu sagen Ich konsumiere erstmal noch Sag mal, journalistische Medien und das irgendwie sehr bewusst und gewollt.

00:39:43: Da suche ich mir irgendwie nicht in Englisch oder in Deutsch online Print Zeitungen aus Magazin oder Hürmchen Podcast an.

00:39:53: Und dann schaue ich mal wie es mir geht.

00:39:55: Fehlt mir was, fühle mich gut informiert.

00:40:00: Geht's mir besser?

00:40:01: Gehts mir schlechter so?

00:40:02: Das ist ja eine sehr persönliche Sache!

00:40:04: Und dann kann man das wieder ein bisschen hochdrehen.

00:40:07: Ja, so paar Nachrichten.

00:40:10: So kann man schon mal machen aber dass man dann irgendwie eben nur ausgewählte, was ist das sich?

00:40:15: Dass man sich bei X oder Mastodon oder wo immer man oder insatz weiß ich jetzt nicht wie man es auch machen kann, aber eben so sich eine Liste macht und wirklich nur aus gewählten Leute da rein nehmen zu dem Thema was er interessiert.

00:40:27: Von dieser Liste lässt man sich eine Notification geben, wenn da jemand was gepostet hat.

00:40:32: Dass man das wirklich runterdreht und nur wieder hochdrehte, wenn es wirklich ... Man merkt so, ah, da fehlt etwas!

00:40:39: Jetzt habe ich was verpasst.

00:40:39: Das ist ärgerlich und so.

00:40:42: Und ich glaube vielen wird's erst mal besser gehen.

00:40:46: Gibt's zum Schluss noch was, was dir auf dem Herzen brennt?

00:40:49: Was du noch gern sagen willst?

00:40:51: Abonniert journalistische Medien.

00:40:54: So seht ihr ein bisschen als Ja, weiß ich jetzt nicht.

00:40:59: Ob ich die Zeitung jeden Tag lesen will oder jede Woche oder diesen Podcast?

00:41:07: Ich hätte gar nicht von der Lage, sondern allgemein guckt euch an ist es ein journalistisches Medium was im Prinzip eine gute Arbeit macht.

00:41:15: könnt ihr euch vorstellen.

00:41:16: Weißt du wieso Weihnachten spenden für gute Organisationen?

00:41:20: oder so erwartet man ja auch keinen direkten Direkten Benefit so im persönlichen Vorteil.

00:41:27: und seht das mit journalistischen Produkten auch.

00:41:30: So von Süddeutsche bis FAZ Spiegel über Medien, was es da alles gibt.

00:41:34: wenn das was ist wo wirklich Journalismus gemacht wird Sorgfaltspflicht Fakten checken usw.

00:41:41: Diese ganzen Kriterien überlegt euch ob das nicht einfach ein Abo wert ist und wenn's eure Lokalzeitung ist super macht die nimmt die Lokal Zeitung und klickt Nabo.

00:41:51: habt drei davon unterstützt unterstützt vernünftigen Journalismus.

00:41:56: Das ist wirklich ein Dienst an der Gesellschaft.

00:41:59: Vielen Dank für deine Zeit, Philipp.

00:42:01: Danke für euer Interesse.

00:42:03: Vernünftige Journalismus unterstützen das ist ein ganz gutes Stichwort.

00:42:08: diesen Podcast hier nice und nötig den finanziert nämlich unsere übermedien Community.

00:42:14: Wir bei Übermedien sind die, die genauer hinschauen.

00:42:34: Ich freue mich wie immer sehr über Feedback zu dieser Folge, gerne direkt per Mail in mein Postfach an anika.übermedien.de.

00:42:42: oder ihr schreibt mir über die Übermedienkanäle in den sozialen Medien – wir sind zum Beispiel bei Instagram, bei Blue Sky und auch bei Mastodon!

00:42:51: Und was natürlich immer sehr hilft ist eine Bewertung z.B.

00:42:55: bei Spotify.

00:42:59: Die Idee, das Konzept und die Vorbereitung für diesen Podcast kommen von mir, Annika Schneider.

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